Das Neue Forum für unErhörte Dialoge. Eine Person mit ausgebreiteten Armen steht einer gleichförmig gekleideten Menschenmenge gegenüber.

Das Neue ForumStiftung für unErhörte Dialoge

Aber, liebe Freunde, mündig werden wir doch nur, wenn wir das sagen und tun, was wir selbst verantworten können, und nicht, wenn wir unsere Worte und Handlungen davon abhängig machen, ob sie fehlinterpretiert oder verfälscht werden können.

So wehrte sich der DDR-Bürgerrechtler Gerd Poppe 1987 in der Untergrundzeitschrift Grenzfall gegen die damals herrschenden kommunikativen Vernichtungspraktiken. Leider sind sie wieder da:

Redeverbote wie Mauern hochziehen, dem Anderen das Wort im Munde umdrehen, Feindbildpropaganda, Kontaktschuldnarrative, Vertreibung aus den kommunikativen Räumen – doch mit uns geht das nicht!

Das neue Forum für unErhörte Dialoge ist eine unabhängige Stiftung in Gründung. Sie fördert den Mut, sich des eigenen Verstandes und einer eigenverantwortlichen Sprache zu bedienen. Sie unterstützt freie Kunst, aufrichtige Auseinandersetzungen und analoge Begegnungen.

Wir schaffen geschützte Räume für einen furchtlosen Austausch, für unerhörte Dialoge, für Andersdenkende und politisch Verfolgte.

Gegenwind richtet uns auf und – mit Gottes Hilfe – werden wir auch Stürme nicht fürchten. In Zeiten von Krieg, Corona und Propaganda streiten wir für Grundrechte und Redefreiheit, Diplomatie und Frieden, Völkerverständigung und Abrüstung.

Die Stiftung für unErhörte Dialoge möchte:

  • die Meinungsvielfalt fördern
  • ausgegrenzter Kunst, Musik und Literatur eine Bühne geben
  • fundierte Debatten und unerhörte Dialoge anstoßen
  • die verfassungsgemäßen Grundrechte verteidigen, unabhängig davon, wer sie in Anspruch nimmt.

Wirksamkeit statt digitaler Reichweite

Wir möchten Menschen zusammenbringen und stärken, echten Debatten einen Raum geben und Streit konstruktiv austragen. Wir streben nach Wirksamkeit und Veränderung – nicht nach Reichweite mit einer hohen Anzahl von Zuschauern und Followern, die sich im Netz bestätigt fühlen wollen.

Wir widerstehen den unfreiwilligen Folgen der Digitalisierung und praktizieren Menschlichkeit von Angesicht zu Angesicht. Daher wird die Stiftung

  • eigene analoge Veranstaltungen initiieren
  • politisch Verfolgte unterstützen
  • Probe- und Auftrittsmöglichkeiten für unabhängige Wissenschaftler, Künstler und Schriftsteller schaffen
  • eine Begegnungsstätte betreiben.

Begegnungsstätte

Viele Initiativen haben Schwierigkeiten, geeignete Räume zu finden. Wer unbequeme Fragen stellt, wird schnell als Rechter, Querdenker oder Verschwörungstheoretiker ausgegrenzt. Oft beugen sich die Betreiber der Veranstaltungsorte der Vorverurteilung.

Die Stiftung möchte eine schöne Immobilie erwerben, die über Büroräume, einen Veranstaltungssaal sowie Zimmer für Gäste und Stipendiaten verfügt.

Das Haus soll geschützte Begegnungen und produktives Schaffen ermöglichen. Es sollte eine gewisse Repräsentativität besitzen und dabei abseits der großen Metropolen sowie im Osten liegen.

Die Immobilie könnte zunächst unabhängig vom Stiftungsvermögen erworben werden und der Stiftung günstig und langfristig überlassen werden. Vor allem braucht es jemanden, der sie unterhält und bewirtschaftet.

Unabhängigkeit

Die Stiftung ist unabhängig und am Gemeinwohl orientiert. Eine Finanzierung durch staatliche Stellen lehnen wir ab. Die Stiftung ist überparteilich. Eine Mitgliedschaft in einer Partei muss dem Stiftungsvorstand angezeigt werden. Es werden keine Mitglieder in Gremien aufgenommen, die ein mehr als regionales Amt oder Mandat einer Partei ausführen.

Ausstattung der Stiftung

Die Stiftung wird vom Stiftungsgründer mit einem so großzügig wie ausreichend bemessenen Stiftungsvermögen ausgestattet. Darüber hinaus erhält die Stiftung zum Start ein Verbrauchsvermögen in gleicher Höhe, das für Stiftungszwecke direkt verwendet werden darf. Um eine langfristige Arbeit zu gewährleisten, wollen wir Stiftungskapital und Verbrauchsvermögen durch Spenden erweitern.

Wir fördern aktiv und finanziell

  • fundierte Debatten und unerhörte Dialoge
  • unabhängige Medienplattformen für eigenständige Weltsichten
  • das Einstehen für Abrüstung und Kriegsdienstverweigerung
  • eine aktive Ausübung der Bürgerrechte
  • das an Wahrheit und Wahrhaftigkeit orientierte, forschende Suchen nach Erkenntnisgewinn.

Organe: Vorstand, Kuratorium, Beirat

Die Satzung der Stiftung steht; die Gründung auf dieser Basis soll bis 2027 vollzogen sein. Als Organe gibt es einen bis zu fünfköpfigen Vorstand, der vom Stifter eingesetzt wird und der die wesentlichen Entscheidungen und Förderungen zu verantworten hat. Ein Kuratorium überwacht den Stiftungsvorstand und kann zusammen mit ihm neue Vorstände bestellen.

Vorstand und Kuratorium können Menschen in den Beirat berufen, die auf ihrem Fachgebiet durch Expertise, Engagement oder öffentliches Wirken zur Förderung der Stiftungszwecke beitragen. Der Beirat steht dem Vorstand beratend zur Seite. Er trifft sich einmal im Jahr und macht Vorschläge zur Förderung von Initiativen und Projekten.

Interessenten/Freunde der Stiftung sind das, was in Vereinen Mitglieder sind. Sie werden zu geschlossenen Veranstaltungen eingeladen, erhalten Zugang zu den geschützten und interaktiven Bereichen der Homepage und können am jährlichen Stiftungsfest teilnehmen. Interessent der Stiftung können Sie sofort werden. Mittelfristig sollen aus Interessenten Freunde werden.

Mitwirkende

  • Thomas Dietz; Pfarrer im Ruhestand
  • Carlos A. Gebauer; Jurist
  • Prof. Dr. Ulrike Guérot; Politikwissenschaftlerin
  • Philipp Horstmann
  • Tom Lausen; Datenanalyst
  • Dr. Katja Leyhausen; Sprachwissenschaftlerin
  • Uli & Almut Masuth; Musiker
  • Prof. Michael und Antje Meyen; Journalisten
  • Sebastian Pflugbeil; Physiker, Bürgerrechtler
  • Andreas Seaman; Philosoph

Kontakt

Generell bevorzugen wir den direkten Austausch, das Gespräch oder den Dialog. Zu viele Missverständnisse entstehen in Chatposts und Mails. Doch für einen ersten Kontakt sind wir per Mail unter kontakt@dasneueforum.de zu erreichen.

Unsere Telefonnummer und Anschrift möchten wir nicht ins Netz stellen. Aber wenn Sie uns treffen, geben wir sie meistens gerne her.

Impressum

c/o RA C.A. Gebauer,
Königsallee 30, 40212 Düsseldorf